Vom Abbruch des Adelshauses bis zum ersten Eisenbahnkontakt

1793: Das adlige Haus Huckarde wird abgebrochen.

 

1794: Neue Verfassung, der sog. Landesgrundvergleich, in dem Huckarde eine Stimme reserviert wird.

 

18.4.1803: Auflösung des Stiftes Essen. Alle Vermögenswerte gehen an Preußen.

 

1803: Huckarde wird preußisch.

 

1803: Dorstfelder Protestanten scheiden aus der Pfarrgemeinde Huckarde aus und kommen nach St. Reinoldi.

 

1803: Huckarde gehört zur Erzdiözese Köln.

 

1.3.1808: Neubildung des französischen Großherzogtums Berg, zu dem die Abtei Essen gehört.

 

15.7.1808: Napoleon übernimmt die Regentschaft des Großherzogtums Berg und bestimmt Düsseldorf zur Hauptstadt; das Land wird in 4 Departements eingeteilt. Zu

Dortmund zählen Huckarde, Dorstfeld, Wambel und Körne.

 

1810: Beim Anlegen eines Brunnens beim Landwirt Schilling erster Steinkohlefund.

 

16.7.1821: Bei der kirchlichen Neuteilung Preußens wird der Regierungsbezirk Arnsberg von der Erzdiözese Köln abgetrennt und der Diözese Paderborn zugeteilt.

 

20.4.1823: Huckarde geht an die Diözese Paderborn über.

 

1832: Huckarde gehört nach Neueinteilung der Dekanate zum Dekanat Dortmund.

 

1835: Verzicht der Dortmunder Stadtverwaltung auf die Weiterverwaltung von Huckarde, Dorstfeld, Wambel und Körne; Huckarde kommt zum Amtsbezirk Lütgendortmund.

 

Mai 1840: Erstes Schürfen nach Kohle bei Schilling.

 

Mai 1847: Erster Eisenbahnkontakt durch die Felder.

© 2019 Historischer Verein Huckarde 2019 e.V. i.Gr. - Christian Oecking