Christi Geburt bis zur Einnahme von Wischlingen

um Christi Geburt: Fund einer Siedlung in einer Ziegelei zwischen Luftschacht und Oberfeldstraße.

 

ca. 772: Herr der Höfe und Hufen ist Ecbert, Stammvater der Liudolfinge, aus dem die Sachsenkönige entspringen; Besitzer des Hofverbandes am Zusammenfluß von Emscher und Rossbach.

 

772-804: (30 jähriger Krieg): Umwandlung des Hofverbandes Huckarde in einen Reichshof bzw. Oberhof

 

860: Erstmalige offizielle Erwähnung des Namens Huckarde (Hukretha) in der Heberolle des Brauamtes des Stiftes Essen.

 

860: Ubergang in den Besitz von Altfrid, Gründer des Stiftes Essen und vierter Bischof von Hildesheim. Damit kommt der Oberhof Huckarde nach Essen.

 

947: Zweite Erwähnung in der Urkunde König Otto I.

 

1120: 3. Erwähnung in der großen Vogteirolle des Grafen Friedrich von Isenberg-Altena.

 

12. Jh.: Die Fürstäbtissin des Stiftes Essen (Schwester von Altfrid) erhält Gerichtsbarkeit und Landeshoheit.

 

12. Jh.: Die Hofgüter des Oberhofes Huckarde liegen teils im Essendischen Territorium Huckarde, teils im Gebiet der Reichsstadt Dortmund, teils in der Grafschaft Mark und teils im kölnischen Vest Recklinghausen.

 

1200-1250: In diesem Zeitraum wird die Glocke der Huckarder Kirche gegossen, die damit die älteste Glocke Westfalens ist.

 

1241-1250: Errichtung der Huckarder Kirche, einer der ältesten Kirchen Dortmunds.

 

1272: Erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Huckarde.

 

1388-89: Große Dortmunder Fehde mit festen Lagern in Huckarde und Dorstfeld.

 

1450: Wischlingen wird in der klevisch-märkischen Fehde eingenommen.

© 2019 Historischer Verein Huckarde 2019 e.V. i.Gr. - Christian Oecking